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Bericht vom BDF-Pensionistentreffen Schwaben 2019

 

Schwabens Pensionisten im Walderlebniszentrum Füssen

  Test und Bilder von Franz Nöß
 

Selbst am heißesten Tag des Jahres kamen knapp 20 Teilnehmer zum schwäbischen Pensionistentreffen ins Walderlebniszentrum Füssen (WEZ).
Nach der Begrüßung durch den Pensionistenvertreter Franz Nöß wanderten Bezirksvorsitzender Markus Reyinger mit den ehemaligen Förstern und deren Ehefrauen über den Baumkronenweg in den schattigen und angenehm kühlen Auwald.

Das Außengelände des WEZ liegt auf deutschem und österreichischem Gebiet. Es erstreckt sich von dem Gebirgsfluss Lech über den Auwald bis in die alpenrosenblühenden Steilhänge des Bergwaldes. Der 480 Meter lange und bis zu 21 Meter hohe Baumkronenweg bietet faszinierende Einblicke in die Baumkronen und spektakuläre Ausblicke in die Wildflusslandschaft des Lechs und die Ammergauer und Tannheimer Berge.

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  „Die schwäbischen Pensionisten auf dem Baumkronenweg vor der Kulisse der Tannheimer Berge“
 

Der erste Leiter des WEZ, Kollege Peter Geiger, stellte die Einrichtung vor und berichtete humorvoll über die Entwicklung sowie über die pragmatische, unkomplizierte Förderung durch die österreichischen Behörden. Selbstverständlich wurden Spiel- und Erlebniselemente ausprobiert, die dann zu nassen Füßen bei einer Bachüberquerung führten. Doch bei den herrschenden Temperaturen war dies eine willkommene Erfrischung.

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  Durch die Erlebnispfade, Baumkronenweg, Dauer- und Wechselausstellungen, einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm, Führungen, Kindergeburtstage und die Lage in einer Tourismusregion ist Füssen mit ca. 150.000 Gästen im Jahr das meistbesuchte Walderlebniszentrum in Bayern.
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  Nach der Führung ging es über den Maxsteg, der den Lechfall überspannt, zum Mittagessen nach Bad Faulenbach.
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Von hier wanderten einige entlang des Lechs bis zur Schiffsanlagestelle am Forggensee, während die Fahrer die Autos holten und zur Anlegestelle fuhren.

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Bei einer kühlen Brise während der Schifffahrt auf dem zwölf Kilometer langen und bis zu drei Kilometer breiten vom Lech durchfließenden Stausee genossen die Teilnehmer das herrliche Bergpanorama und das Angebot der Bordgastronomie.

Von der Schiffsanlagestelle waren es nur ein paar Schritte durch den Barockgarten zum König-Ludwig-Festspielhaus. Im Foyer bewunderten – vor allem die Frauen – die aufwendigen Kleider der Darsteller des Musicals König Ludwig².

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Den interessanten Tag ließen die schwäbischen Pensionisten bei einem kühlen Getränk im Biergarten des Festspielhauses, mit direktem Blick auf das Märchenschloss Neuschwanstein, ausklingen.