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Bericht vom BDF-Pensionistentreffen Schwaben 2018

 

Schwabens Pensionisten informieren sich über Fischerei

 

von Georg Käsbohrer, Bilder: Markus Reyinger, Franz Nöß

Das Pensionistentreffen des BDF in Schwaben erfreut sich steigender Beliebtheit. Auch bei den jetzt ganz offiziell eingeladenen Frauen der ehemaligen Förster. Ziel der von Pensionistenvertreter Franz Nöß und BDF Bezirksvorsitzendem Markus Reyinger organisierten Veranstaltung war der Fischereihof Salgen, einer Einrichtung des Bezirkes Schwaben und das Fugger-Schloss Kirchheim.

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Im Fischereihof erläuterte Dipl. Ing. Roland Paravicini die zwar langwierigen, aber häufig erfolgreichen Bemühungen um die Renaturierung von Gewässern, um die Lebensräume von Fischen und Gewässerlebewesen wieder zu verbessern. Der Fischereihof betreibt aber auch die Nachzucht und Vermehrung von seltenen Fischarten und bedrohten Kleinfischarten, die an schwäbische Fischzüchter abgegeben werden.

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Für Schüler und Jugendgruppen wurde das „Kompetenzzentrum Wasserschule“ aufgebaut. Auf dem weitläufigen Gelände des Fischereihofes mit dem renaturierten Weißbach, einer Stillgewässerlandschaft und einem Großaquarium können Schulklassen Projekttage mit einer Bach- und Teichsafari in den Gewässern des Fischereihofes erleben. Die Kinder können ihre „Fänge“ aus dem Bach dann unter den Mikroskopen im gut ausgestatteten Klassenzimmer der Wasserschule bestimmen.

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Von Fischmeister Guido Neumann ließen sich die Förster die aufwendige Nachzucht von bedrohten Fischarten erläutern.

 

Bei der Führung an den Bächen und Teichen des Fischereihofes konnten die Förster im Bach armlange Huchen und in einem natürlichen Teich, der durch eine Glasscheibe zum Großaquarium wird, zahlreiche seltene Fischarten bewundern.

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Fischmeister Guido Neumann (Mitte, blaues T-Schirt) erläutert die Nachzucht seltener Fischarten

 

Dann ging es ins Fuggerschloss Kirchheim. Dort empfing Fürstin Angela Fugger von Glött persönlich die Pensionisten.

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Mit viel Sachkenntnis und lustigen Anekdoten erläuterte die Fürstin den 360 qm großen Zedernsaal des Schlosses. Dieser gilt als schönstes deutsches Schnitzwerk der Renaissance und ist wegen seiner Größe nicht beheizbar.

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Für die Förster war es naturgemäß interessant welche zehn weiteren Holzarten, neben den aus dem Libanon stammenden Zedern, im opulenten Deckenbau verarbeitet wurden. Wegen seiner hervorragenden Akustik finden im Sommer zahlreiche Konzerte statt.

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Die schwäbischen Pensionisten ließen einen interessanten Tag im Biergarten ausklingen.

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