Unsere Spitzenkandidaten für die Hauptpersonalratswahl !

23. Juni 2026: BDF Liste - Eine starke Stimme der Beschäftigten!

Am 23. Juni finden die Wahlen zum Hauptpersonalrat und zu den Personalräten an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der Forstverwaltung statt. 
Bitte merken Sie sich den Termin bereits vor und nehmen Sie an der Wahl teil!

Platz 1: Oliver Wiesel

Dein Titel Kommt Hierhin

📷 Oliver Wiesel ist seit fast fünf Jahre HPR-Vorsitzender und kandidiert für die HPR-Wahl 2026 wieder auf Platz 1 der BDF-Beamtenliste © vonStern

Platz 2: Volker Binner

Dein Titel Kommt Hierhin

📷 Volker Binner bewirbt sich für den HPR auf Listenplatz Nummer 2 © privat

Platz 3: Daniela Janker

Dein Titel Kommt Hierhin

📷 Reden hilft – handeln noch mehr.  © privat

 

Platz 4: Maria Watzl

Dein Titel Kommt Hierhin

📷 Gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie © privat

Interview mit Oliver Wiesel

BDF aktuell: Hallo Oliver, du bist nun fast fünf Jahre Vorsitzender des Hauptpersonalrats. Welche Themen haben dich und den HPR am stärksten gefordert?

Anfangs hat uns die Neuausrichtung der Landwirtschaftsverwaltung – auch mit ihren Auswirkungen auf den Forstbereich – stark beschäftigt. Das ist mittlerweile durch. Als Dauerbrenner erweist sich die Thematik „Flexibles Arbeiten“ in all ihren Facetten und Maximalausschlägen sowohl auf Arbeitnehmer- als auch auf Arbeitgeberseite. Das wird uns weiter beschäftigen. Weitere Probleme sind sicherlich die Arbeitsbelastung – das darf man nicht kleinreden, Stichwort „Überlastungsanzeige“ – und eine fehlende, geordnete Konfliktkultur im Ressort, was immer wieder zu Spannungen führt. Auch die Situation im TV-Forst war (und ist) eine offene Flanke.

BDF aktuell: Mit welchen Ergebnissen bist du besonders zufrieden?

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter liegt uns und dem BDF schwer am Herzen. Hier haben wir mit der von uns initiierten Durchführung der GBU Psychische Belastung und der Einführung eines Betriebsärztlichen Dienstes aus meiner Sicht beachtliche Erfolge erzielt. Auch in der Personalentwicklung waren wir erfolgreich unterwegs. So konnten sowohl im Beamtenbereich als auch bei den Tarifbeschäftigten in steter Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Höherbewertungen von Dienstposten erreicht werden. Auch die Vereinbarung eines Qualifizierungskonzeptes für Tarifbeschäftigte der Amtsverwaltung können wir uns mit auf die Fahnen schreiben.

Wir versuchen, nach außen gegenüber unseren Beschäftigten den Eindruck zu vermitteln: Wir sind für Euch da und helfen Euch, wo es geht. Ich hoffe, das ist uns bisher gut gelungen.

Intern leben wir im Gremium einen vertrauensvollen, offenen, konstruktiven und – wenn es geht – durchaus humorvollen Umgang. Auch mit den Vertretern der Verwaltung haben wir diesen Anspruch und erleben entsprechend Rückkopplung. Nach den Erfahrungen der Jahre vorher ist das kein Selbstläufer und keine Selbstverständlichkeit.

BDF aktuell: Du hast dich erfreulicherweise bereit erklärt, für die HPR-Wahl 2026 auf Platz 1 der BDF-Liste zu kandidieren. Welche großen Herausforderungen siehst du für die Zukunft?

Ein echtes Personalentwicklungskonzept, das diesen Namen auch verdient, wäre ein Traum. Das beginnt bei der Personalgewinnung (hier gab es Arbeitsgruppen mit zahlreichen konstruktiven Vorschlägen, aber dann?), begleitet die jungen Kolleginnen und Kollegen weiter bei ihrer beruflichen Entwicklung und macht aber auch verbindliche Vorgaben, beispielsweise bei den Voraussetzungen zur Vergabe höherwertiger Dienstposten.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement war mit der beabsichtigten Einführung von EGYM Wellpass & Co. bereits auf gutem Weg, bis uns die Haushaltssituation in letzter Minute einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Da müssen wir mal schauen, was noch geht …

Ein großes Thema bleiben Arbeitsfülle und -verdichtung bei gleichzeitiger Ankündigung von Stellenabbau, der Umgang mit Konflikten (wie bereits oben erwähnt), Verbesserungen für unsere Kollegen im TV-Forst-Bereich sowie die Auswirkungen der KI, insbesondere im Hinblick auf die Kontrolle von Verhalten und Leistung der Beschäftigten.

BDF aktuell: Du bist über den Forstbereich hinaus für deine sehr kompetente und sachliche Art bekannt, bei der aber nie der Humor fehlen darf. Wie lief aus deiner Sicht bisher die Zusammenarbeit mit den Vertretern der Landwirtschaft und der Ländlichen Entwicklung im HPR?

Die Zusammenarbeit im Gremium verläuft völlig unproblematisch. Egal welche Beschäftigtengruppe oder welche „Herkunft“: jeder kann seine Meinung sagen und wird gehört. Das ist richtig so; und so möge es auch bleiben. Es gilt die alte Erkenntnis: Nur gemeinsam sind wir stark!

BDF aktuell: Gibt es etwas, das du unseren Mitgliedern gerne noch mitteilen würdest?

Ich begegne diesem Ehrenamt, das ich seit nunmehr fast fünf Jahren bekleiden darf, nach wie vor mit großer Demut. Es ist mir bewusst, dass weder meine Mitstreiter noch ich es stets allen recht machen konnten und können. Ich behaupte aber, wir haben uns Mühe gegeben. Ich wünsche mir weiterhin einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander – im Gremium, mit den örtlichen Personalräten, allen Mitarbeiter(inne)n, aber auch mit der Verwaltung! Und ich hoffe, dass Sie uns weiterhin Ihr Vertrauen schenken und Ihre Sorgen, Nöte und Anregungen nach oben transportieren.

BDF aktuell: Danke, Oliver und viel Erfolg für die Wahl?

Interview mit Volker Binner

BDF aktuell: Hallo Volker, stell dich doch den Beschäftigten der Forstverwaltung einmal vor.

Danke für die Chance, mich im Vorfeld der Wahl des Hauptpersonalrats als Kandidat des BDF vorzustellen.

BDF aktuell:  Was hast du bisher in der Forstverwaltung gemacht?

In den über 25 Jahren bei der Bayerischen (Staats-)Forstverwaltung hatte ich die Möglichkeit, als Revierleiter am Forstamt und AELF Amberg-Neumarkt, als Mitarbeiter der LWF und des Staatsministeriums, in der Entwicklungshilfe sowie aktuell als Leiter der Fachstelle Waldnaturschutz Oberpfalz mit vielen verschiedenen Kolleginnen und Kollegen intensiver zusammen zu arbeiten und diese näher kennen zu lernen. Menschen unterschiedlichen Alters, Persönlichkeiten in unterschiedlichen Positionen und Aufgabenbereichen, die unsere Verwaltung prägen.

BDF aktuell:  Was reizt dich an der Aufgabe im Hauptpersonalrat?

Die Haltung, Bedürfnisse, Ansprüche und Sorgen der Kolleginnen und Kollegen sind individuell unterschiedlich und haben sich über die Zeit auch verändert. Was aber im Grunde bei vielen geblieben ist, ist eine gewisse „Hürde“, die Themen oder Anliegen anzusprechen und zu adressieren, die sie bewegen oder den Menschen sprichwörtlich „im Magen liegen“.

BDF aktuell: Was möchtest du in deiner Amtsperiode erreichen?

Als Kandidat für den Hauptpersonalrat möchte ich daher ein offener und unkomplizierter Ansprechpartner für Sie sein, der Ihre Anliegen hört, aufnimmt, ihnen eine Stimme verleiht und sich im Gremium einsetzt.

Als Familienvater ist mir bewusst, dass sich nicht für alle Sorgen rasche und einfache Lösungen finden lassen und nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Entscheidend ist jedoch, über sie Bescheid zu wissen. Und wenn sich eine Möglichkeit ergibt, gilt es die Chance zu ergreifen und die Dinge voranzubringen. Dafür bitte ich um Ihre Unterstützung.

BDF aktuell: Danke Volker, und viel Erfolg bei der Wahl.

Statement von Daniela Janker

Daniela Janker auf Platz 3 der HPR-Liste

Seit Januar 2025 bin ich am StMELF im Referat F1 als Sachbearbeiterin zuständig für den Themenbereich Waldnaturschutz.

Erste Station nach der Übernahme in die Bayerische Forstverwaltung war das AELF Ebersberg-Erding. Dort war ich sieben Jahre tätig als Kartiererin im Natura2000-Kartierteam Oberbayern, der heutigen Fachstelle Waldnaturschutz Oberbayern.

Anschließend war ich drei Jahre Revierleiterin des Forstreviers Hollfeld in der Fränkischen Schweiz am AELF Bayreuth-Münchberg.

Im BDF-Bezirksverband Oberfranken engagiere ich mich seit 2023 in der Jugendvertretung, außerdem bin ich seit 2022 als Kassenprüferin des BDF-Landesverbands Bayern tätig. 

 

Personalrätin möchte ich werden, da ich überzeugt bin: Reden hilft – handeln noch mehr. Mit meiner Kandidatur für den Personalrat möchte ich daher als verlässliche, starke Vertretung der Interessen aller Beschäftigten aktiv Verantwortung übernehmen für echte Mitbestimmung, faire Arbeitsbedingungen und ein respektvolles, wertschätzendes Miteinander.

BDF aktuell: Mit welchen Ergebnissen bist du besonders zufrieden?

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter liegt uns und dem BDF schwer am Herzen. Hier haben wir mit der von uns initiierten Durchführung der GBU Psychische Belastung und der Einführung eines Betriebsärztlichen Dienstes aus meiner Sicht beachtliche Erfolge erzielt. Auch in der Personalentwicklung waren wir erfolgreich unterwegs. So konnten sowohl im Beamtenbereich als auch bei den Tarifbeschäftigten in steter Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Höherbewertungen von Dienstposten erreicht werden. Auch die Vereinbarung eines Qualifizierungskonzeptes für Tarifbeschäftigte der Amtsverwaltung können wir uns mit auf die Fahnen schreiben.

Wir versuchen, nach außen gegenüber unseren Beschäftigten den Eindruck zu vermitteln: Wir sind für Euch da und helfen Euch, wo es geht. Ich hoffe, das ist uns bisher gut gelungen.

Intern leben wir im Gremium einen vertrauensvollen, offenen, konstruktiven und – wenn es geht – durchaus humorvollen Umgang. Auch mit den Vertretern der Verwaltung haben wir diesen Anspruch und erleben entsprechend Rückkopplung. Nach den Erfahrungen der Jahre vorher ist das kein Selbstläufer und keine Selbstverständlichkeit.

BDF aktuell: Du hast dich erfreulicherweise bereit erklärt, für die HPR-Wahl 2026 auf Platz 1 der BDF-Liste zu kandidieren. Welche großen Herausforderungen siehst du für die Zukunft?

Ein echtes Personalentwicklungskonzept, das diesen Namen auch verdient, wäre ein Traum. Das beginnt bei der Personalgewinnung (hier gab es Arbeitsgruppen mit zahlreichen konstruktiven Vorschlägen, aber dann?), begleitet die jungen Kolleginnen und Kollegen weiter bei ihrer beruflichen Entwicklung und macht aber auch verbindliche Vorgaben, beispielsweise bei den Voraussetzungen zur Vergabe höherwertiger Dienstposten.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement war mit der beabsichtigten Einführung von EGYM Wellpass & Co. bereits auf gutem Weg, bis uns die Haushaltssituation in letzter Minute einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Da müssen wir mal schauen, was noch geht …

Ein großes Thema bleiben Arbeitsfülle und -verdichtung bei gleichzeitiger Ankündigung von Stellenabbau, der Umgang mit Konflikten (wie bereits oben erwähnt), Verbesserungen für unsere Kollegen im TV-Forst-Bereich sowie die Auswirkungen der KI, insbesondere im Hinblick auf die Kontrolle von Verhalten und Leistung der Beschäftigten.

BDF aktuell: Du bist über den Forstbereich hinaus für deine sehr kompetente und sachliche Art bekannt, bei der aber nie der Humor fehlen darf. Wie lief aus deiner Sicht bisher die Zusammenarbeit mit den Vertretern der Landwirtschaft und der Ländlichen Entwicklung im HPR?

Die Zusammenarbeit im Gremium verläuft völlig unproblematisch. Egal welche Beschäftigtengruppe oder welche „Herkunft“: jeder kann seine Meinung sagen und wird gehört. Das ist richtig so; und so möge es auch bleiben. Es gilt die alte Erkenntnis: Nur gemeinsam sind wir stark!

BDF aktuell: Gibt es etwas, das du unseren Mitgliedern gerne noch mitteilen würdest?

Ich begegne diesem Ehrenamt, das ich seit nunmehr fast fünf Jahren bekleiden darf, nach wie vor mit großer Demut. Es ist mir bewusst, dass weder meine Mitstreiter noch ich es stets allen recht machen konnten und können. Ich behaupte aber, wir haben uns Mühe gegeben. Ich wünsche mir weiterhin einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander – im Gremium, mit den örtlichen Personalräten, allen Mitarbeiter(inne)n, aber auch mit der Verwaltung! Und ich hoffe, dass Sie uns weiterhin Ihr Vertrauen schenken und Ihre Sorgen, Nöte und Anregungen nach oben transportieren.

BDF aktuell: Danke, Oliver und viel Erfolg für die Wahl?

Statement von Maria Watzl

Maria Watzl auf Platz 4 der BDF-Liste zum HPR

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Personalratswahlen stehen vor der Tür. Ich möchte für den Hauptpersonalrat kandidieren.

Zu meiner Person: Mein Name ist Maria Watzl, ich bin 52 Jahre, verheiratet und Mutter von 2 Töchtern. Mein beruflicher Werdegang bei der Forstverwaltung begann 1998 als zbV Beamtin am Forstamt Simbach a. Inn, im weiteren Verlauf war ich Revierleiterin, QbF und Gebietsbeauftragte Natura 2000, Bildungsbeauftragte sowie stellv. Bereichsleiterin.

Seit der Neuausrichtung der Landwirtschaftsverwaltung bin ich QbF und PR – Vorsitzende am AELF Landau a.d. Isar – Pfarrkirchen.

Im Dezember 2023 wurde ich nach erfolgreicher Bewerbung zur Gleichstellungsbeauftragten der Forstverwaltung bestellt.

Warum möchte ich nun im Hauptpersonalrat tätig sein?

Personalratsarbeit und Gleichstellungsarbeit haben viele Gemeinsamkeiten. In beiden Bereichen kann ich für die Interessen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kämpfen. Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist beispielsweise für alle Beschäftigten ein Mehrwert, sie erhöht die Motivation und ist somit auch ein Gewinn für die Verwaltung.

Als Mitglied im Hauptpersonalrat kann ich mich für gerechte und faire Personalentscheidungen einsetzten. Nur so kann es eine Chancengleichheit für Frauen und Männer, Beamte und Arbeitnehmer, aber auch für Vollzeitbeschäftigte und Teilzeitbeschäftigte geben.

Es würde mich sehr freuen, wenn ich zukünftig meine Erfahrung und mein Engagement in die Arbeit des Hauptpersonalrats einbringen könnte.