Unsere Spitzenkandidaten bei den Personalratswahlen

Am 23. Juni 2026: BDF Liste- Für eine starke Stimme der Beschäftigten!

BDF-Vorstand trifft sich mit BaySF Vorstand

Oliver Wiesel in den Hauptpersonalrat !

📷 Oliver Wiesel ist seit fast fünf Jahre HPR-Vorsitzender und kandidiert für die HPR-Wahl 2026 wieder auf Platz 1 der BDF-Beamtenliste © vonStern

BDF-Vorstand trifft sich mit BaySF Vorstand

Wolfgang Striegel in den BaySF-Gesamtpersonalrat !

📷 BDF-Vorstandsmitglied und BaySF-Aufsichtsrat Wolfgang Striegel kandidiert auf Platz 1 der BDF-Angestelltenliste © Martin Hertel

Am 23. Juni finden die Wahlen zum Gesamtpersonalrat und zu den Personalräten an den Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten sowie zum Hauptpersonalrat und zu den Personalräten an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der Forstverwaltung statt.

Bitte merken Sie sich den Termin bereits vor und nehmen Sie an der Wahl teil!

GPR der BaySF:
Wolfgang Striegel – Für eine starke Stimme der Beschäftigten

Seit 2012 bin ich bei der Bayerischen Staatsforsten AöR, davon die letzten Jahre als Revierleiter in Partenkirchen am Forstbetrieb Oberammergau – zurück in meinem Heimatort und dort in dritter Generation Förster. Ich bin verheiratet und Vater von drei Kindern, und wer mich kennt, weiß: Ich stehe mit beiden Beinen fest im Leben und genauso fest an der Seite meiner Kolleginnen und Kollegen.

Seit 2021 engagiere ich mich als Ersatzmitglied im Gesamtpersonalrat und seit 2022 zusätzlich im Aufsichtsrat der BaySF. Im Landesvorstand des BDF-Bayern arbeite ich ebenfalls aktiv mit. Diese Aufgaben haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Interessen der Beschäftigten in all unseren Gremien präsent, hörbar und wirksam vertreten sind.

Gerade jetzt – in einer Phase tiefgreifender Veränderungen bei der BaySF – braucht es klare Haltung, Mut und Verlässlichkeit. Wir stehen vor großen Entwicklungen, und ich möchte dazu beitragen, dass dabei nicht über Köpfe hinweg, sondern mit den Menschen, die täglich die Arbeit tragen, entschieden wird.

Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin: Wandel gelingt nur, wenn die Belange der Beschäftigten sichtbar bleiben. Ich möchte weiterhin eine starke, ehrliche und konstruktive Stimme im Gesamtpersonalrat sein – nah an der Praxis, nah an den Kolleginnen und Kollegen, nah an dem, was uns wirklich bewegt. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass der Veränderungsprozess in der BaySF nicht nur professionell, sondern auch menschlich richtig gestaltet wird. Eure Unterstützung ist wichtig – für mich, aber vor allem für unsere Liste und für eine Vertretung, die kraftvoll für die Interessen aller Beschäftigten einsteht.

Hautptpersonalratsvorsitzender Oliver Wiesel kandidiert erneut für die HPR-Wahl 2026 

BDF aktuell: Hallo Oliver, du bist nun fast fünf Jahre Vorsitzender des Hauptpersonalrats. Welche Themen haben dich und den HPR am stärksten gefordert?

Anfangs hat uns die Neuausrichtung der Landwirtschaftsverwaltung – auch mit ihren Auswirkungen auf den Forstbereich – stark beschäftigt. Das ist mittlerweile durch. Als Dauerbrenner erweist sich die Thematik „Flexibles Arbeiten“ in all ihren Facetten und Maximalausschlägen sowohl auf Arbeitnehmer- als auch auf Arbeitgeberseite. Das wird uns weiter beschäftigen. Weitere Probleme sind sicherlich die Arbeitsbelastung – das darf man nicht kleinreden, Stichwort „Überlastungsanzeige“ – und eine fehlende, geordnete Konfliktkultur im Ressort, was immer wieder zu Spannungen führt. Auch die Situation im TV-Forst war (und ist) eine offene Flanke.

BDF aktuell: Mit welchen Ergebnissen bist du besonders zufrieden?

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter liegt uns und dem BDF schwer am Herzen. Hier haben wir mit der von uns initiierten Durchführung der GBU Psychische Belastung und der Einführung eines Betriebsärztlichen Dienstes aus meiner Sicht beachtliche Erfolge erzielt. Auch in der Personalentwicklung waren wir erfolgreich unterwegs. So konnten sowohl im Beamtenbereich als auch bei den Tarifbeschäftigten in steter Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Höherbewertungen von Dienstposten erreicht werden. Auch die Vereinbarung eines Qualifizierungskonzeptes für Tarifbeschäftigte der Amtsverwaltung können wir uns mit auf die Fahnen schreiben.
Wir versuchen, nach außen gegenüber unseren Beschäftigten den Eindruck zu vermitteln: Wir sind für Euch da und helfen Euch, wo es geht. Ich hoffe, das ist uns bisher gut gelungen.

Intern leben wir im Gremium einen vertrauensvollen, offenen, konstruktiven und – wenn es geht – durchaus humorvollen Umgang. Auch mit den Vertretern der Verwaltung haben wir diesen Anspruch und erleben entsprechend Rückkopplung. Nach den Erfahrungen der Jahre vorher ist das kein Selbstläufer und keine Selbstverständlichkeit.

BDF aktuell: Du hast dich erfreulicherweise bereit erklärt, für die HPR-Wahl 2026 auf Platz 1 der BDF-Liste zu kandidieren. Welche großen Herausforderungen siehst du für die Zukunft?

Ein echtes Personalentwicklungskonzept, das diesen Namen auch verdient, wäre ein Traum. Das beginnt bei der Personalgewinnung (hier gab es Arbeitsgruppen mit zahlreichen konstruktiven Vorschlägen, aber dann?), begleitet die jungen Kolleginnen und Kollegen weiter bei ihrer beruflichen Entwicklung und macht aber auch verbindliche Vorgaben, beispielsweise bei den Voraussetzungen zur Vergabe höherwertiger Dienstposten.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement war mit der beabsichtigten Einführung von EGYM Wellpass & Co. bereits auf gutem Weg, bis uns die Haushaltssituation in letzter Minute einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Da müssen wir mal schauen, was noch geht …

Ein großes Thema bleiben Arbeitsfülle und -verdichtung bei gleichzeitiger Ankündigung von Stellenabbau, der Umgang mit Konflikten (wie bereits oben erwähnt), Verbesserungen für unsere Kollegen im TV-Forst-Bereich sowie die Auswirkungen der KI, insbesondere im Hinblick auf die Kontrolle von Verhalten und Leistung der Beschäftigten.

BDF aktuell: Du bist über den Forstbereich hinaus für deine sehr kompetente und sachliche Art bekannt, bei der aber nie der Humor fehlen darf. Wie lief aus deiner Sicht bisher die Zusammenarbeit mit den Vertretern der Landwirtschaft und der Ländlichen Entwicklung im HPR?

Die Zusammenarbeit im Gremium verläuft völlig unproblematisch. Egal welche Beschäftigtengruppe oder welche „Herkunft“: jeder kann seine Meinung sagen und wird gehört. Das ist richtig so; und so möge es auch bleiben. Es gilt die alte Erkenntnis: Nur gemeinsam sind wir stark!

BDF aktuell: Gibt es etwas, das du unseren Mitgliedern gerne noch mitteilen würdest?

Ich begegne diesem Ehrenamt, das ich seit nunmehr fast fünf Jahren bekleiden darf, nach wie vor mit großer Demut. Es ist mir bewusst, dass weder meine Mitstreiter noch ich es stets allen recht machen konnten und können. Ich behaupte aber, wir haben uns Mühe gegeben. Ich wünsche mir weiterhin einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander – im Gremium, mit den örtlichen Personalräten, allen Mitarbeiter(inne)n, aber auch mit der Verwaltung! Und ich hoffe, dass Sie uns weiterhin Ihr Vertrauen schenken und Ihre Sorgen, Nöte und Anregungen nach oben transportieren.